Sie haben sich schon lange auf Ihren wohlverdienten Urlaub gefreut und dann müssen Sie plötzlich aus gesundheitlichen oder privaten Gründen Ihre Reise stornieren. Das ist ärgerlich, vor allem weil Sie neben dem ganzen Stress noch mit Stornogebühren rechnen müssen. Wie hoch diese ausfallen und wie Sie diese vermeiden können, erfahren Sie hier.

Was sind Stornogebühren?

Bei einer Reisestornierung fallen in der Regel Stornogebühren an. Diese dienen als finanzielle Entschädigung für den Reiseveranstalter. Je nach Zeitpunkt der Stornierung und Reiseart fallen die Stornogebühren unterschiedlich hoch aus. Laut Reiserecht müssen die Stornokosten aber in einem angemessenen Verhältnis zum Reisepreis stehen.

Wie hoch sind die Stornogebühren?

Die Höhe der Stornogebühren ist vom Zeitpunkt der Stornierung und vom Reisepreis abhängig. Grundsätzlich gilt: Stornieren Sie Ihre Reise weniger als 30 Tage vor Reisebeginn, müssen Sie mit Stornogebühren rechnen. Außerdem fallen für Stornierungen einer Pauschalreise in der Regel geringere Stornokosten an, wie bei einer Stornierung von längeren Kreuzfahrten oder einzelnen Reiseleistungen. Ab einer Stornierung von 30 Tage vor Reisebeginn fallen Stornogebühren an, die sich wie folgt staffeln.

Bei einem Reiserücktritt 20 Tage vor Antritt der Reise stehen dem Reiseveranstalter vier Prozent des Reisepreises als Entschädigung zu. Treten Sie 28 bis 22 Tage vorher vom Reisevertrag zurück, fallen bereits acht Prozent des Reisepreises an. Wird die Reise 21 bis 15 Tage vorher storniert, bekommt der Veranstalter schon ein Viertel des Preises. 40 Prozent stehen dem Reiseveranstalter bei einer Stornierung zwei bis eine Woche vor Reisebeginn zu und die Hälfte des Preises müssen Sie zahlen, wenn Sie noch kurzfristiger stornieren.

Die entsprechenden Stornogebühren und Staffelungen können Sie in den AGB Ihres Veranstalters nachlesen. Gibt der Reiseveranstalter keine Auskunft über Stornokosten, widerspricht das dem Verbraucherrecht.

Wer übernimmt die Stornogebühren?

Wer für die Stornogebühren aufkommt hängt von zwei Faktoren ab: Zum einem vom Stornierungsgrund und zum anderen davon, ob Sie eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen haben. Diese kommt im Falle einer Reisestornierung für die Stornogebühren auf, wenn Sie Ihren Urlaub aus folgenden Gründen stornieren

  • Schwere Erkrankung
  • Unfall
  • Arbeitsplatzwechsel
  • Plötzliche Arbeitslosigkeit
  • Komplikationen in der Schwangerschaft
  • Schaden am Eigentum (z.B. Hausbrand)

In diesen Fällen übernimmt die Reisekostenrücktrittsversicherung die kompletten Stornokosten. In einigen Fällen kann die Versicherung eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung stellen, die bei etwa 50 Euro liegt.

Wie kann man Stornogebühren vermeiden?

Die beliebteste Möglichkeit, Stornogebühren zu umgehen, ist die Umbuchung auf eine dritte Person. In der Regel ist dies nur bei Pauschalreisen möglich, muss aber vom Reiseveranstalter akzeptiert werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Ersatzperson reisetauglich ist. Bei der Umbuchung können für den Reiseveranstalter zusätzliche Kosten entstehen, die vom ursprünglichen Reisenden zu tragen sind. Die Kosten für eine Umbuchung liegen jedoch in der Regel unter 30 Euro.

Sie möchten Ihre Reise stornieren?

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