Eine Flugverspätung ist immer ärgerlich – entweder Sie verpassen einen wichtigen Termin, den nächsten Anschlussflug oder aber Ihnen geht wertvolle Zeit Ihres langersehnten Urlaubes verloren. In diesem Beitrag können Sie nachlesen, welche Rechte Sie bei einer Flugverspätung geltend machen können und wann Ihnen Entschädigungen zustehen.

Entschädigung bei Flugverspätung

Grundsätzlich steht Ihnen erst ab einer Flugverspätung ab drei Stunden eine Entschädigung zu. Wenn Sie aber aufgrund eines verspäteten Fluges, dessen Verspätung unter drei Stunden liegt, Ihren Anschlussflug verpassen, haben Sie auch dann ein Recht auf Entschädigung – solange die Verspätung am Endziel mehr als drei Stunden beträgt und Sie beide Flüge über dieselbe Fluggesellschaft gebucht haben.

Ab einer Flugverspätung von fünf Stunden können Sie vom Beförderungsvertrag zurücktreten und die Reise abbrechen. Sie haben aber trotzdem einen Anspruch auf die Erstattung des Ticketpreises. Wenn die Verspätung erst bei einem Zwischenstopp aufgetreten ist und Sie die Reise lieber abbrechen möchten anstatt weiterzufliegen, muss Ihnen die Airline die Kosten für den Rückflug zum Startflughafen bezahlen.
 

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Wie hoch ist die Entschädigung bei einer Flugverspätung?

Die Höhe der Erstattungssumme bei einer Flugverspätung richtet sich nach der Flugstrecke. Entnehmen Sie folgender Tabelle, mit wie viel Geld Sie bei der jeweiligen Flugstrecke rechnen können.

FlugstreckeEntschädigung
bis 1.500 km250 Euro
ab 1.500 km innerhalb der EU400 Euro
1.500 bis 3.500 km400 Euro
ab 3.500 km600 Euro

 

Bei einer Erstattung nach einer Flugverspätung spielt es keine Rolle, was das Flugticket gekostet hat, lediglich die Flugstrecke ist von Bedeutung – und natürlich die Dauer der Verspätung. So kommt es nicht selten vor, dass die Entschädigung den Preis des Flugtickets übersteigt. Tickets für Kleinkinder, die kostenlos fliegen, können selbstverständlich nicht erstattet werden.

Flugverspätung: Entschädigung und Versorgungsleistungen

Je nach Größe der Flugverspätung stehen Ihnen zusätzlich sogenannte Versorgungsleistungen zu. Diese richten sich ebenfalls nach Länge der Flugstrecke. Bei einer Kurzstrecke bis 1.500 km stehen Ihnen bei einer Verspätung ab zwei Stunden Leistungen, wie kostenlose Getränke und Snacks sowie Telefonate und E-Mails zu.

Bei einer Verspätung ab drei Stunden für einen Mittelstreckenflug zwischen 1.500 und 3.500 km haben Sie ebenso das Recht auf kostenfreie Betreuungsleistungen wie Snacks, Getränke, E-Mails und Anrufe. Flugverspätungen ab vier Stunden bei einem Langstreckenflug ab 3.500 km werden mit Versorgungsleistungen wie kostenlosen Getränken, Mahlzeiten und ebenfalls Telefonaten und E-Mails ausgeglichen.

Ab einer Verspätung von fünf Stunden können Sie vom Beförderungsvertrag zurücktreten und eine Erstattung des gesamten Ticketpreises verlangen. Wurde der Abflug auf den nächsten Tag verschoben, ist die Fluggesellschaft dazu verpflichtet für Hotelkosten aufzukommen.

Flugverspätung: Wie kann ich einen Antrag auf Entschädigung stellen?

Den Antrag auf Entschädigung bei einer Flugverspätung können Sie bei der jeweiligen Fluggesellschaft stellen. Nehmen Sie am besten direkt am Flughafen Kontakt zu den Mitarbeitern auf und kündigen Sie Ihre Forderung nach Erstattung an. Wenn Sie am Flughafen nicht den richtigen Ansprechpartner vorfinden, können Sie ebenso ein formloses Schreiben aufsetzen und der Fluggesellschaft zukommen lassen. Legen Sie dem Brief unbedingt eine Kopie der Bordkarte sowie, falls vorhanden, weitere Beweismittel bei. Die Verjährungsfrist für Entschädigungsansprüche bei Flugverspätung liegt bei drei Jahren.

Flugverspätung: Wann die Airline nicht zahlen muss

Wenn außergewöhnliche Umstände zu der Verspätung geführt haben, ist die Fluggesellschaft nicht verpflichtet, eine Entschädigung zu zahlen. Zu diesen außergewöhnlichen Umständen gehören

  • Sicherheitsrisiken: unvermeidbare Risiken, die die Sicherheit betreffen oder auch politische Unruhen können außergewöhnliche Umstände für eine Flugverspätung sein, für die die Fluggesellschaft keine Entschädigung zahlen muss.
  • Vogelschlag
  • Auch ein Streik von Piloten oder Fluglotsen wird zu außergewöhnlichen Umständen gezählt bei denen die Airline nicht zahlen muss.
  • Computerausfall am Terminal
  • Wetter: Hier wird jedoch unterschieden, ob die Verspätung aufgrund von extrem schlechtem Wetter erfolgte oder weil das Flugzeug nicht ausreichend auf die Wetterverhältnisse vorbereitet war, z.B. durch fehlendes Enteisungsmittel. Eine mangelnde Vorbereitung zählt nicht zu außergewöhnlichen Umständen, bei denen die Airline nicht verpflichtet ist eine Erstattung zu leisten.
     

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